3. Risikoanalyse, Potenzialanalyse, „Steuerungskreis Schutzkonzept“

1. Präambel

2. Verhaltenskodex

3. Risikoanalyse, Potenzialanalyse, "Steuerungskreis Schutzkonzept"

Kirchengemeinde und CVJM richten einen gemeinsamen „Steuerungskreis Schutz­konzept“ ein. Dieser tagt mindestens 4x jährlich und gewährleistet die Durchfüh­rung  kontinuierlich laufender Risiko- und Potenzialanalyse-Routi­nen. Aus diesen Routinen werden Handlungsempfehlungen abgeleitet und dem Kirchenrat bzw. dem CVJM-Vorstand zur Beratung vorgelegt.

Routine 1: Leitfaden Risiko- und Potenzialanalyse

Aufgrund des Leitfadens der evangelisch reformierten Landeskirche zur Ri­siko- und Potenzialanalyse (s. Anhang 2) zu den Themenschwerpunkten Räumlichkeiten, Strukturen, Personal, Haltung (Nähe-Distanz, Kommunika­tions-, Fehlerkultur) reflektiert der „Steuerungskreis Schutzkon­zept“ kontinuierlich einzelne Aspekte unserer Lebenswirklichkeit sowie des Schutzkonzepts und dessen Umsetzung.

Routine 2: Hausbegehungen

Alle 2 Jahre finden in jeder Liegenschaft Hausbegehungen mit lokalen Ver­antwortlichen statt. Beteiligt werden

a)    Küster/-in,

b)   ein/e Vertreter/in des Gemeindebezirksausschusses,

c)    ein/e Pastor/in,

d)   ggf. ein/e Vertreter/in des CVJM (sofern regelmäßig Jugendarbeit in der Liegenschaft durchgeführt wird)

e)   ggf. weitere lokale Verantwortliche

Der „Steuerungskreis Schutzkonzept“ stößt die Hausbegehungen an und gibt einen Leitfaden dazu heraus  (vergl. Anhang 3). Dieser Leitfaden dient auch der Doku­mentation. Das Ergebnis der Hausbegehungen wird dem Kirchenrat und dem CVJM-Vorstand vorgestellt.

Routine 3: Befragung der Mitarbeitenden

Alle 3 Jahre führt der „Steuerungskreis Schutzkonzept“ eine Befragung aller Mitarbeitenden bezüglich Risiken und Potenziale durch. Die Befragung ori­entiert sich grob am Leitfaden zur Risiko- und Potenzialanalyse (s. Routi­ne 1 und Anhang 2). Es besteht die Möglichkeit, als Freitext Feedback zu geben.

Im Rahmen der Befragung wird zudem auf die Feedback-, Beratungs- und Melde­strukturen hingewiesen.

Die Befragung erfolgt analog und optional auch digital.

Routine 4: Befragung der Nutzer/innen

Alle 3 Jahre führt der „Steuerungskreis Schutzkonzept“ eine vereinfachte Befragung aller Besucherinnen und Besucher unserer Gemeinde und des CVJM bezüglich Risiken und Potenziale durch.

Im Rahmen der Befragung wird auf die Feedback-, Beratungs- und Melde­strukturen hingewiesen.

Die Befragung erfolgt analog und optional auch digital.

Routine 5: Reflektion des Schutzkonzepts

Das Schutzkonzept wird alle zwei Jahre vom Steuerungskreis Schutzkon­zept reflektiert. Bei der Fortschreibung soll die Gemeinde-/CVJM-Öffentlich­keit beteiligt werden. Dazu können Fragestellungen und Diskussi­onsanstöße in die Gremien und Gruppen eingegeben werden.

Routine 6: Bericht im Kirchenrat, im CVJM Vorstand

Einmal jährlich berichtet der „Steuerungskreis Schutzkonzept“ dem Kir­chenrat/ dem CVJM-Vorstand über die Ergebnisse der Routinen und über die Arbeit des „Steuerungskreises Schutzkonzept“. Damit wird die Auseinan­dersetzung mit dem Schutzkonzept angeregt und die Diskussion darüber in der Breite gewährleistet.

4. Personalverantwortung

5. Beschwerdewesen, Meldestellen, Beratungsstellen

6. Intervention

7. Kooperation und Kommunikation

8. Anhänge