Ein Übergriff ist eine Straftat. Verantwortlich dafür ist der Täter, nie das Opfer. Auch wenn es schambesetzt ist, möchten wir Sie dringend ermutigen, sich Unterstützung zu holen.
Die Möglichkeiten sind
eine Anzeige bei der Polizei
Die Polizei wird die Schilderungen anhören und ermitteln. Hier gibt es mehr Informationen dazu.
Es kann sinnvoll sein, sich zunächst bei einer Beratungsstelle beraten zu lassen (Kontaktadressen hier).
eine Meldung an die Meldestelle der reformierten Landeskirche.
Die Meldestelle wird mit der Leitung der Gemeinde in Kontakt treten und die Schritte zur Intervention planen und veranlassen.
Hier geht es zum Interventionsleitfaden der ev.-reformierten Landeskirche
Hier geht es zu den Kontaktdaten der Ansprech- und Meldestelle der ev.-reformierten Landeskirche
Hier sind einige Möglichkeiten aufgelistet. Der Vorteil ist, dass völlige Anonymität gewährleistet wird. Es wird keine Meldung ausgelöst.
Auch in unserer Gemeinde gibt es Vertrauenspersonen (Hier). Ein Übergriff ist für uns aber ein meldepflichtiges Ereignis. Wir sind also u. U. verpflichtet, diesen Vorfall zu melden, wenn wir Kenntnis davon erlangen.
Hilfreich ist es dann, sich unabhängig und anonym beraten zu lassen (Hier).
Oder eine Vertrauensperson aus dem persönlichen Umfeld kann helfen, die Situation einzuordnen.
Unsere gemeindeinternen Ansprechpersonen (Hier) können ebenfalls angesprochen werden. Sie müssen einen Vorfall jedoch melden, wenn er als Übergriff und somit als meldepflichtiges Ereignis bewertet werden muss.